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Plüddemanngasse 23 (Graz)

Österreich » Steiermark » Graz » 8010

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47° 4' 3", 15° 27' 43"


Ehemaliges Mauthaus

Dieses schöne Beispiel eines Vorstadthauses mit einem klassizistischem Dreiecksgiebel ist ein Schmuckstück der sonst wenig ansprechenden Plüddemanngasse. Trotz der Dachausbauten hat es an der Ecke zur Ruckerlberggasse einen markanten Blickpunkt ergeben. Es liegt außerhalb der Schutzzone III St. Leonhard und wurde auch von der Kunsttopographie 2013 leider nicht gewürdigt, obwohl es bis zu seinem Tod das Atelier des bedeutenden Grazer Architekten und Künstlers Gerhard Lojen beherbergte und auch geschichtliche Relevanz hat: Bis zur Eingemeindung von Waltendorf im Jahre 1938 war es eines der Mauthäuser der Stadt Graz. Bis dahin kam niemand, der die Grazer Stadtgrenze überschritt an den grün uniformierten Beamten in den Mautstellen bzw. "Linienämtern" vorbei. Die unbeliebten Kontrolleure von damals (Spitzname "Spinatwachter") haben eine Art Zoll für die nach Graz gebrachten bäuerlichen Erzeugnisse eingehoben.

Kommentare

Ob man der Beschreibung des nunmehr schon zweiten Entwurfes von 2015 (willhaben.at) zustimmen kann, ist fraglich: "Unter behutsamen Umgang mit der bestehenden Bausubstanz, ....". Die ursprüngliche Werbeanzeige versprach auch noch "Im Zeichen der Kunst", denn "In großflächigen Auslagen werden Werke des Malers und führenden Kopfes der steirischen Moderne Gerhard Lojen in Szene gesetzt. Als Tribut an den Künstler und Architekten Lojen welcher bis zu seinem Tod 2005 Eigentümer der Liegenschaft war und dort auch in seinem Atelier wirkte, wird in Kooperation mit seiner Frau Erika Lojen das Erdgeschoß auch hin künftig seiner Kunst gewidmet sein. So soll u.a. eine Kunstgalerie straßenseitig Einzug halten...". Laukhardt (Diskussion) 19:02, 27. Sep. 2015 (CEST)

Einzelnachweise